Die Katalysatoren, die den eigentlichen Prozess erst ermöglichen, sind das Ergebnis einer jahrzehntelangen, intensiven Forschungsarbeit. Durch geeignete Produktionsverfahren und den hierdurch bedingten geringen Kostenanteil der Katalysatoren an den Betriebskosten des Verfahrens ist es erst möglich geworden, Diesel als Endprodukt aus der Verarbeitung der Wertstoffe zu realistischen Preisen zu erzeugen.
Zur technischen Umsetzung des Prozesses ist eine verfahrenstechnische Anlage notwendig, die wartungsarm, sicher und zuverlässig arbeitet und eine hohe Dieselqualität des Produktes sicherstellt.
Diese Anlage arbeitet als ein energetischer Selbstversorger, indem sie mit nur 10 % ihres produzierten Diesels die Trocknungswärme und den Energieaufwand für das Verfahren durch Blockheizkraftwerk selbst produziert.
In einem geschlossenen Kreislauf werden die zugegebenen Wertstoffe mit dem Katalysator vermischt. Bei der darauf folgenden katalytischen Reaktion finden die folgenden Prozesse statt:
- Molekülverkürzung (Depolymerisation/Verölung) bei niedriger Temperatur (290 - 350°C) und praktisch drucklos (leichter Unterdruck von 0,1 bar unter Atmosphärendruck)
- bisher nicht erreichbare hohe Ausbeutegrade des Heizwertes der Inputstoffe (von mehr als 80% der enthaltenen Kohlenwasserstoffsubstanz)
- die Entgiftung der gefährlichen Halogene durch Bindung im flüssigen Zustand als Salz und
- motortauglicher Diesel-Kraftstoff als Endprodukt
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