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Sicherheitsbetrachtung

Die Anlage ist ein energetischer Selbstversorger und wird vollständig in allen prozessrelevanten Parametern überwacht und gesteuert. Aufgrund der geschlossenen Bauweise der Anlage ist ein Austreten von Gasen ausgeschlossen. Die einzige Emission der Anlage sind die Abgase des BHKW in die der Strom und Wärme zum Betrieb produziert, sowie die hierbei entstehende und in der Anlage verwertete Abwärme.

Zum einen sind dies die Anforderungen an die Dichtheit der Anlage, die durch einen permanenten geringfügigen Unterdruck verbunden mit einer Sicherheitsabschaltung gewährleistet wird. Zum anderen sind dies Anforderungen an die Dichtheit von Zufuhr- und Abfuhrleitungen, die, im Falle einer Störung durch eine ausreichend dimensionierte Auffangwanne gesichert sind, so dass keine Stoffe in den Boden gelangen können.

Im Gegensatz zu anderen Verfahren besteht keine Gefahr der Entstehung von hochtoxischen Gasen wie Dioxin oder Furanen, da die Prozesstemperatur, ab der diese Stoffe erst entstehen, bei dem vorliegenden Verfahren nicht erreicht wird. Die ionentauschenden Katalysatoren binden die Halogene als Salze unterhalb der Spalttemperatur, so dass diese Stoffe keine Dioxine mehr bilden können, da sie überhaupt nicht mehr in die Gasform gelangen können. Im Falle der Verarbeitung von belasteten Stoffen ist weiterhin zu beachten, dass die Prionen aus organischem Material ebenso wie enthaltene Metalle sicher am Katalysator gebunden werden, so dass auch hier keine Gefahr droht.

Vollständige Abtrennung von Metallanteilen und garantierte vollständige Zerstörung von Prionen

Im Rahmen des Prozesses erfolgt die vollständige Trennung von anorganischen Begleitstoffen (Metallverunreinigungen), die vom Eingangsstoff mit eingetragen werden. Dieses hat seine Ursache in einer Kristalladsorption an die Katalysatorkristalle, die dann agglomerieren und einen Rückstand bilden, der aus dem Verarbeitungsprozess ausgetragen wird. In diesem Rückstand sind die Metallanteile eluatunfähig einkristallisiert.

Der Aufbau der Anlage garantiert, dass die über das geschredderte Eingangsgut eingetragenen Metalle und Metallverbindungen bereits in der Flüssigphase im Rückstand (verbrauchter Katalysator) eingebunden und als Rückstand ausgetragen werden. Da das Endprodukt „Dieseltreibstoff“ erst über die Dampfphase entsteht, ist es folglich von diesen Stoffen frei.

Somit werden die eingetragenen Metalle kontrolliert mit den anderen anorganischen Rückstandsstoffen ausgetragen. Diese lassen sich anschließend aus diesem Rückstand mit einer zusätzlichen Elektrolyseeinheit leicht separat gewinnen.

Da die eingetragenen Wertstoffe vollständig in das über 300°C heiße Reaktionsöl eingerührt werden und keine weitere Bypassmöglichkeit nach außen besteht, ist kein Eiweißmolekül, also auch kein Prion, in der Lage, ohne Zersetzung nach außen oder aber in das Produkt Diesel zu gelangen. Damit sind die Austragmöglichkeiten, wie sie von der Verbrennung her bekannt sind, hier nicht möglich.

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